

RESPEKT steht für „RESsourcen und PersPEKTiven
für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in der Region Stettiner Haff“
RESPEKT soll den Kindern und Jugendlichen ein Forum
verschaffen, in dem sie gefragt, ernst genommen und angehört werden
RESPEKT soll konkrete Projekte auf den Weg bringen, die
unsere Region benötigt, um auch in Zukunft lebenswert für Familien, Kinder und
Jugendliche zu sein
RESPEKT soll die schwierigen Lebensbedingungen von Familien,
Kindern und Jugendlichen in den Fokus der politischen Entscheidungsträger
rücken
RESPEKT soll Allianzen erzeugen, die sich für alle auszahlen
– für die Kinder und Jugendlichen, für die Wirtschaft, die Gemeinden
RESPEKT nimmt Kinder und Jugendliche ernst – und gibt ihnen
die Möglichkeit, ihre Lebensumwelt durch Engagement, Kreativität und
Gleichberechtigung mit zu gestalten
Der demografische Wandel stellt Gesellschaft und Politik in fast ganz
Europa vor große Herausforderungen. In der Bundesrepublik Deutschland sind die
beiden Determinanten des demografischen Wandels – die rapide sinkenden
Geburtenzahlen und das ansteigende Durchschnittsalter der Bevölkerung –
geografisch sehr ungleich verteilt. In der Region am Stettiner Haff, im
äußersten Nordosten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, ist die
demografische Entwicklung durch die anhaltende Abwanderung und das einsetzende
demografische Echo bereits überdurchschnittlich fortgeschritten. Teilweise
haben Städte bis zu 40% ihrer Einwohner verloren – der Wegzug der Jungen
bedingt den rapiden Anstieg des Durchschnittsalters der Bevölkerung in den
letzten zwei Jahrzehnten. Die Nachfrage und Auslastung der sozialen
Infrastruktur hat sich von Kinder- und Jugendeinrichtungen zu einem steigenden
Bedarf an Altenbetreuung und –hilfe verschoben. Unzählige
Kinderfreizeiteinrichtungen, Jugendklubs, kleinere Schulen auf den Dörfern und
in Gemeinden sowie erste Gymnasien mussten wegen fehlender Auslastungszahlen
schließen – was für die Kinder der nachfolgenden Jahrgänge fehlende
Freizeiteinrichtungen und –Angebote sowie erheblich längere Schulwege
bedeutet.
Die Abwanderung hat vielseitige Folgen: teilweise kommt es in den Gemeinden zu
einer einseitigen Verteilung der Bevölkerungsgruppen verzeichnet; Vereine und
kleine Organisationen haben es in betroffenen Regionen immer schwerer, ihr
Angebot in zeitgemäßer Qualität aufrecht zu erhalten, wenn die Leistungsträger
weggezogen sind. Das qualitativ abnehmende und zunehmend auch gänzlich
fehlende Angebot trifft besonders stark die außerschulischen Bildungs- und
Freizeitmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien im ländlichen Raum.
Dieses wachsende Defizit mindert die Lebensqualität für Kinder, Jugendliche
und junge Familien im ländlichen Raum erheblich – die jungen Menschen haben
neben dem schulischen Bereich in ihrer Freizeit kaum Angebote ihre Freizeit
sinnvoll mit Gleichaltrigen zu verbringen – der Verlust sozialer Erfahrungen
und Kompetenzen besonders bei Einzelkindern ist eminent. Es entsteht ein
Freiraum, den sich mit wachsendem Nachdruck rechtsorientierte Gruppierungen zu
Eigen machen.
Das
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) lobte Anfang
2007 das Modellvorhaben „Demografischer Wandel – Zukunftsgestaltung der
Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen“ aus. Sechs besonders vom
demografischen Wandel betroffene Regionen in den neuen Bundesländern wurden
aufgefordert sich zu beteiligen. Mit der Erstellung des „Demografischen
Handlungskonzeptes“ – das jeweils innovative Projektideen, Ansätze und
Ergebnisse beinhaltete - verfassten die Regionen ihre Leitlinien zur Anpassung
der regionalen Rahmenbedingungen an die Folgen des Demografischen Wandels.
Zwei der Bewerberregionen, die Regionen Stettiner Haff im äußersten Nordosten
Mecklenburg-Vorpommerns, sowie die Region Südharz-Kyffhäuser / Mansfelder Land
konnten mit ihren Konzepten überzeugen und wurden als Modellregion ausgewählt.
Das Projekt „RESsourcen und PersPEKTiven für die Zukunft von Kindern und
Jugendlichen in der Region Stettiner Haff – RESPEKT für Kinder und
Jugendliche“ ist Bestandteil des demografischen Handlungskonzeptes und wird in
der Umsetzung durch das Modellvorhaben gefördert.
Um der Abwanderung und dem Kompetenzverfall der jungen Menschen unserer
Region zu begegnen, müssen junge Menschen in Zukunft wieder mehr Grund
bekommen, hier zu bleiben und sich für ihre Region zu engagieren. Dazu müssen
wir sie ernst nehmen, motivieren, nach Kräften fördern und am
gesellschaftlichen Veränderungsprozess aktiv beteiligen. Hauptziel des
Projektes ist es, den Folgen des demografischen Wandels durch den gezielten
Aufbau von Kompetenznetzwerken, dauerhaft tragfähigen Strukturen, einer
Analyse der Situation von Kindern, Jugendlichen und Familien im Landkreis und
durch gezielte Projekte zur Förderung der Lebensqualität in der betroffenen
Region entgegenzutreten. Alle Beteiligten sind sich einig: Es muss ein
Mentalitätswandel hin zu mehr Familienfreundlichkeit in der Region bewältigt
werden. Es gilt, nachhaltige Vernetzungsstrukturen von familienpolitischen
Initiativen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zu schaffen und
damit dem Abgleiten in rechtsradikale Strukturen entgegenzusteuern.
Über innovative Konzepte der Kinder- und Jugendbeteiligung sollen deren
Interessen und die Situation von Familien gestärkt in den Mittelpunkt des
gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Interesses gestellt
werden. Durch neue Wege in der Kinder- und Jugendpartizipation werden die
Interessen, Bedürfnisse und regionalen Angebotsdefizite für Kinder und
Jugendliche im November 2008 in einem öffentlichen Open-Space, zu dem ALLE
Schulen und Jugendbildungseinrichtungen des Landkreises eingeladen waren,
abgefragt und öffentlich aufgezeigt. Diese Erkenntnisse sind die Grundlage für
Maßnahmebündel, die im Landkreis gemeinsam mit starken Projektpartnern aus
Politik, Bildung und Wirtschaft durchgeführt werden müssen, um die
Lebensbedingungen für Familien, Kinder und Jugendliche in der Region dauerhaft
zu verbessern.
Konkretisiert bedeutet das:
• Verbesserung der Teilhabe für Kinder und Jugendliche an Entscheidungen,
die ihre tägliche Lebensumwelt betreffen,
• Schaffung einer Anerkennungskultur für die Bedürfnisse der Kinder und
Jugendlichen
• Abwanderung stoppen durch die Schaffung kinder- und jugendfreundlicher
Lern- und Lebensbedingungen im ländlichen Raum
• Einbindung der politischen Entscheidungsträger in die Projektumsetzungen
der Kinder und Jugendlichen
• konkrete und praktische Umsetzungen der Ergebnisse aus der Kinder- und
Jugendkonferenz im November 2008 und deren langfristige Sicherung
Das Projekt RESPEKT soll zeigen, welche Potenziale Kinder und Jugendliche
haben, wenn sie gefragt werden, wenn sie an Entscheidungen teilhaben können,
wenn sie selbst gestalten dürfen. Das Projekt wird weiterhin zeigen, dass es
struktureller Veränderungen in der Kinder- und Jugendbetreuung bedarf, will
man wirklich familienfreundliche – das heißt vor allem kinder- und
jugendfreundliche – Zukunft in der Region gestalten.

Ursprünglich aus einigen wenigen Mitgliedern des Lokalen Bündnisses für
Familie basierend, wurde im Zeitlauf der Ausarbeitung der Ideenskizze
„Familienland Stettiner Haff“ zur Projektidee „RESPEKT“ das Arbeitsgremium
deutlich aufgestockt. Das Arbeitsgremium gab sich den Arbeitstitel
„Initiativ-“ bzw. „Koordinationskreis“. Mitglieder des Initiativkreises sind
Angehörige, Aktive bzw. Angestellte von:
Schulfördervereinen,
Jugendhilfeeinrichtungen,
des Lokalen Bündnisses für Familie,
des Kreisjugendrings,
der Kompetenzagentur Uecker-Randow,
des Deutschen Roten Kreuzes,
des demokratischen Frauenbundes,
des Agendabüros Stettiner Haff,
des Kulturwerks Vorpommern,
des Deutschen Kinderhilfswerkes,
des Fachbereiches 3 (Jugend, Kultur und Bildung) des Landkreises Uecker-Randow,
der regionalen Presse,
Zu den Aufgaben des Initiativkreises gehören bzw. gehörten bislang regelmäßige
Arbeitstreffen zur:
Klärung, Benennung und Ausarbeitung der notwendigen Bestandteile des Projektes
„Respekt“ im Rahmen der Bewerbung zur Modellregion „Demografischer Wandel –
Sicherung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen“
Klärung von Themenbereichen und notwendigen Daten für die Erfassung im Rahmen
der Sozialraumanalyse, die interne Abstimmung und Zuarbeit für den Fragebogen
für das beauftragte Wissenschaftsinstitut
Vorstellung und rechtlichen Abklärung des Projektes und Abstimmung mit dem
Landesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Kontaktaufnahme, Information und Einbindung regionaler Jugendeinrichtungen und
–Bildungsträger über die Ziele und Inhalte des Projektes (z.B. ein erstes
Informationsanschreiben an alle Schulen des Landkreises)
die organisatorische Vorbereitung der Kinder- und Jugendkonferenz „Open-Space“
im November 2008
Am
25. April besuchte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee Torgelow. In der
Eisengießerei Torgelow GmbH traf sich der Minister mit engagierten Bürgern und
Vereinen aus dem Landkreis zum Thema Demografischer Wandel. So begrüßte der
Geschäftsführer der Eisengießerei Torgelow, Herr Hermann-Josef Taterra, die
Gäste und stellte die Eisengießerei als erfolgreiche, top-moderne Handgießerei
mit 700 Mitarbeitern vor.
Auch der Bürgermeister der Stadt Torgelow, Herr Ralf Gottschalk, ließ es sich
nicht nehmen, die Gäste, unter anderem der Verkehrsminister des Bundeslandes
Mecklenburg Vorpommern, Herr Otto Ebnet, in seiner Stadt zu begrüßen.
Anschließend stellten Frau Diana Manthey und Herr Peter Fels kurz das Projekt
RESPEKT vor. Neben dem Projektträger Deutsches Kinderhilfswerk verfolgten auch
die anderen Anwesenden aus Industrie, Politik und Presse den Ausführungen des
Initiativkreises zum Thema Ressourcen und Perspektiven für Kinder und
Jugendliche in der Modellregion am Stettiner Haff.
Nicht nur für die Kinder war der heimliche Höhepunkt die symbolische Übergabe
der kostenlosen Schulranzen.13 Knirpse aus den Kindertagesstätten "Pusteblume"
und "Kunterbunte Kinderwelt" erhielten aus den Händen der Minister und
Geschäftsführer ihre Mappen zur Einschulung im Sommer.
Das Lokale Bündnis für Familie Uecker-Randow hat gemeinsam mit dem
Deutschen Kinderhilfswerk e.V. das Projekt „Schulmappen für alle Erstklässler“
umgesetzt. Jedes Kind des Landkreises Uecker-Randow konnte zur Einschulung im
Sommer 2008 kostenlos einen perfekt gefüllten Schulranzen erhalten. Die
Resonanz war enorm – nicht nur die Gesamtzahlen sprechen für sich: von 568
angemeldeten Erstklässlern im Landkreis Uecker-Randow meldeten sich 473 Eltern
für einen Ranzen für ihre Jüngsten an – nicht nur ein Zeugnis für die Qualität
der Mappen, sondern auch für die leidige finanzielle Lage, in der sich viele
Familien in unserem Landkreis befinden.
Übergeben wurden die Schulmappen dann im Rahmen eines großen Festes im August
2008 in der Grundschule Pasewalk. Der anwesende Sozialminister des Landes
Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, der Landrat des Landkreises, Herr Dr.
Volker Böhning und die Vorsitzende Geschäftsführerin des Deutschen
Kinderhilfswerkes Frau Heiderose Brückner ließen es sich nicht nehmen, den
Kindern persönlich die besten Wünsche mit auf den Weg zu geben und ihnen die
Schulmappen zu überreichen.
Etliche hundert Eltern, Großeltern, Geschwister und natürlich die Erstklässler
waren zu diesem wichtigen Tag gekommen. Dass es allen Spaß machte, dafür
sorgten die Kooperationspartner des Lokalen Bündnisses, die mit einem
vielseitigen Bildungs- und Kulturprogramm auf dem Schulhof präsent waren.

Im Anschluss an die feierliche Schulmappenübergabe wurden die prominenten
Gäste des Tages dann noch zu einem gemeinsamen Workshop mit Vertretern der
Schulen, der Bildungs- und Jugendeinrichtungen gebeten. Hier wurde das Projekt
„RESPEKT“ vorgestellt und es fand ein reger Erfahrungs- und Gedankenaustausch
statt, warum es in einer solch strukturschwachen Region besonders wichtig ist,
Kinder- und Jugendbeteiligung in den Fokus zu holen, um die Kinder und
Jugendlichen ernst zu nehmen, ihnen Entwicklungschancen einzuräumen und sie an
ihre Heimat zu binden.
Kinderbefragung im Rahmen des Demografieworkshops am 19.06.2008 in Torgelow
Während des Demografieworkshops in Torgelow, mit hochrangigen Gästen aus der
Region, aus Berlin und Bonn, führte das Familienbündnis Uecker-Randow im
Außenbereich des Tagungsortes eine Befragung mit Kindern zu ihrem Lebensort
durch. Die Ergebnisse fließen in das Projekt „Respekt“ mit ein. Die Frage, die
die Kinder am liebsten beantworteten, schloss den Fragebogen ab: „Was würdest
Du in Deinem Heimatort verändern, wenn Du einen Tag König/ Königin wärst?“
Am 12. September 2008 fand im Rahmen des Projektes RESPEKT die
Aktionsforschung Zukunftswerkstatt statt. Über 20 Schüler einer 9. Klasse der
Albert-Einstein-Regionalschule Torgelow fanden sich in der Turnhalle ein, um
an dieser Open-Space Diskussionsrunde teilzunehmen.
Unter Leitung von 2 Moderatoren konnten die Schüler völlig zwanglos und ohne
Beobachtung von Lehrern ihre Meinung zu ihren Alltagsproblemen äußern. Auf
diese Weise sammelten sich etliche Kritikpunkte auf einer virtuellen
Klagemauer an. Es blieb aber auch Platz für Träume, die im Laufe des Tages auf
Realisierbarkeit überprüft wurden. In Arbeitsgruppen entstanden von den
Nachwuchs-Planern Projektideen über Skaterbahnen, die Verbesserung des
Stadtbildes, Errichtung einer Fußballschule, oder ein Freizeitraum für
Jugendliche.

Im
November 2008 wurde mit Kindern und Jugendlichen des Landkreises sowie mit
Akteuren aus lokaler und regionaler Politik, Wirtschaft, Verwaltung,
Sozialpartnern und – verbänden eine öffentliche Konferenz (in der Methodik
des„Open-Space“) durchgeführt. Eingeladen zu diesem Forum für die Bedürfnisse
und Lebenslagen von jungen Menschen waren alle Schulen und Jugendeinrichtungen
des Landkreises. Um allen interessierten Kindern des Landkreises eine
Teilnahme an der Konferenz zu ermöglichen, wurde an diesem Tag ein kostenloser
Busshuttle für die Kinder und Jugendlichen organisiert.
Die Veranstaltung war so konzipiert, dass die Kinder und Jugendlichen ihre
individuellen Wünsche, Anregungen, Sorgen und Visionen für die Region äußerten
und gemeinsam mit „Paten“ eine reale Umsetzung für die Ergebnisse
vorgeschlagen wurde. Am Ende wurden über 10 Projekte von den Kindern und
Jugendlichen entwickelt. Mehr als die Hälfte wurden mittlerweile umgesetzt.
Höhepunkt war der Besuch Von Ministerpräsident Sellering, der sich intensiv
mit den Heranwachsenden ins Gespräch begab.
Mittlerweile
fand am 03. April 2009 ein Nachtreffen zum Kinder- und Jugendforum im
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin statt. Dort
wurden die Entwiclung der Projekte aus der Kinder- und Jugendkonferenz
präsentiert. Mit einem Besuch und einer Führung ging dieser gelungene Tag für
die jungen Besucher/innen aus Uecker-Randow zu Ende.
Wie empfinden Kinder und Jugendliche das Schließen der örtlichen Schule in
ihrer Gemeinde/ in ihrem Dorf? Welche Lebensqualitäten sehen Kinder und
Jugendliche in unserer Region? Wie organisieren sich Kinder und Jugendliche
ihre Freizeit, wenn es keine lokalen Angebote mehr gibt? – Eine Vielzahl von
Fragen, die wir uns nicht stellvertretend für die Betroffenen beantworten
können und auch nicht wollen. An aktuellen Befragungsdaten fehlt es jedoch, um
nachhaltige Entscheidungen für die Gestaltung der Lebensumwelt für Kinder und
Jugendliche optimal fällen zu können. Um dieses Defizit zu füllen, fand in
Vorbereitung des Open-Space – eine Lebensweltbefragung der Kinder des
Landkreises statt. Als Partner konnte Dr. Michael Heinz vom Institut für
Geografie und Geologie an der Universität Greifswald gewonnen werden, der über
hervorragende Kenntnisse der Sozialstrukturen, Wanderungsbewegungen und
Bevölkerungsentwicklungen in der Region verfügt.
Um die für die weitere Arbeit in der Region wirklich relevanten Daten zu
erfassen, wurde in Zusammenarbeit des Initiativkreises, des Deutschen
Kinderhilfswerkes, des Lokalen Bündnisses für Familie und des Instituts für
Geografie und Geologie ein umfangreicher Fragebogen entwickelt, der die
Lebensbedingungen der Kinder in unseren kleinen ländlichen Gemeinden und
Städten abfragt. Auch hier geht es schwerpunktmäßig um die Lebenswelt der
Kinder, um ihre Freizeitgestaltung, ihre Schulwege, ihre Hobbys und um die
kritische Frage – was fehlt dir an deinem Heimatort? Von der Befragung
erhoffen wir uns wichtige Erkenntnisse für die weitere Ausrichtung der
Jugendarbeit im Landkreis – gleichzeitig dient sie dazu, die Kinder und
Jugendlichen zu motivieren, sich Gedanken um ihr Leben und ihre Zukunft in
unserem Landkreis zu machen und kreativ über Verbesserungs- und
Änderungsmöglichkeiten nachzudenken.

Kontakt:
Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Holger Hofmann
Leipziger Str. 116-117
10117 Berlin
hofmann@dkhw.de
Tel.: 030/308693-22
www.dkhw.de
Lokales Bündnis für Familie Landkreis Uecker-Randow
Peter Fels
Bahnhofstr.26
17358 Torgelow
uer-familienbuendnis@web.de
Tel.:03976/204251
www.lokales-buendnis-uecker-randow.de